18.12.2017

Newsletter zum Jahresende 2017

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05.06.2017

NEWSLETTER 06/2017

 

 

30.05.2017

NEWSLETTER 05/2017

 

 

 

03.12.2016

Info-Post Nr.4 (Nov. 2016) vom Förderverein MWSH Laboe


Zum Erhalt unserer Meerwasserschwimmhalle (MWSH) in Laboe
Von Verantwortung - wer sie hat und wer sie übernimmt

In diesem Land muss der normale Bürger jederzeit für sein Verhalten und Handeln sofort die Verantwortung übernehmen. Wir alle kennen diese Erfahrung. Anders in der Politik: Politische Verantwortung ist vor allem mit dem Anspruch auf Erfolg verbunden. Der Politiker erhält das Vertrauen seiner Wähler und ist diesem für die Ergebnisse seiner Politik verantwortlich. Die Kontrolle erfolgt durch die öffentliche Meinung und die Notwendigkeit, sich erneut zur Wahl stellen zu müssen. Ansonsten bleiben Fehler in der Regel jedoch ohne Folgen. Auch auf kommunaler Ebene gilt, dass es keine rechtlichen Folgen für politische Fehleinschätzungen oder falsche Entscheidungen von Gemeindevertretern oder Stadträten gibt. Das ist einerseits mit gutem Grund so geregelt, denn anders würde sich kein Bürger für dieses Ehrenamt zur Verfügung stellen. Andererseits können Kommunalpolitiker
Entscheidungen treffen, die dem Willen der Bürger gar nicht entsprechen und spüren frühestens zu den nächsten Wahlen die Folgen Ihres Verhaltens. Vorausgesetzt, die Bürger sind aufmerksam, verfolgen das politische Geschehen
und erinnern sich an gegebene Wahlversprechen. Zunehmend verlangen die Bürger aber Beteiligung an politischen Entscheidungen. Darauf sollte sich jede Gemeindevertretung einstellen!

Wohlgemerkt: Wir als Förderverein wissen was es heißt, ehrenamtlich zu arbeiten und hegen tiefen Respekt für jeden, der sich dieser Aufgabe stellt. Aber wer sich als Gemeindevertreter aufstellen lässt, sollte sich auch über die Anforderungen und die politische und hohe moralische Verantwortung im Klaren sein. Natürlich kann niemand als Laie die erforderlichen Fachkenntnisse für die Führung einer Gemeinde aus dem Ärmel schütteln. Umso wichtiger die Unterstützung durch die Verwaltung und die Bereitschaft, sich in Fachbereiche einzuarbeiten und/oder persönlich, für sich selbst Fachberatung einzufordern um sich eine Meinung bilden zu können. Die Aufgaben der Gemeindevertretung sind in der Gemeindeordnung (GO) § 27 geregelt: „Die Gemeindevertretung legt die Ziele und Grundsätze für die Verwaltung der Gemeinde fest.“ Hier bei uns in Laboe wird die Arbeit der Gemeindevertretung (GV) noch durch die Besonderheiten des Eigenbetriebes mit den Betriebsteilen Tourismus, Hafen, Meerwasserschwimmhalle (MWSH) und Bauhof erschwert. Für uns ist natürlich besonders die MWSH von Interesse. Verantwortlich für die derzeitige Situation sind einerseits die Gemeindevertretungen der vergangenen Jahre, die keine wirtschaftliche Weitsicht besessen, nicht finanziell vorgesorgt haben und auch keine Rückstellungen in ausreichender Höhe entsprechend der natürlichen Abnutzung
der Spezialimmobilie MWSH anlegten. Andererseits ist die jetzige GV durch den nun vorhandenen Sanierungsstau und den sichtbaren Zustand der „Verwahrlosung“ der MWSH in der Verantwortung, etwas zu tun. Doch die einzige Lösung, die der GV einfiel, war die Schließung. Dies aber wollte die Mehrheit der Laboer Bürger nicht.

An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen: Der Förderverein Hallenbad Laboe e. V. und die Initiatoren des Bürgerentscheides (den im Übrigen die Gemeinde selbst auch gewollt hatte) freuen sich immer noch über die eindrucksvolle Wahlbeteiligung (mit 57,5% höher als bei der Kommunalwahl!) und darüber, dass die Bürger mit Ihrer Stimme die Verhinderung der seit vier Jahren geplanten Schließung verantwortet haben. Wir Bürger haben uns Gehör verschafft und es ist per Gesetz geregelt, dass eine Gemeinde sich zwei Jahre an einen Bürgerentscheid zu halten hat und in dieser Zeit eine Lösung für das Problem finden muss. Sie hat dafür die Verantwortung!

Und was passiert? Nichts. Die Einschränkung der Öffnungszeiten, Reduzierung des Personals (begründet mit der Verpflichtung zur Kostenreduzierung) sind hinlänglich bekannt. Einzige Aktion: Auf Antrag der LWG fasste die GV erst über ein Jahr! nach dem Bürgerentscheid den Beschluss, mit dem Förderverein und den Initiatoren des
Bürgerentscheids Gespräche zu führen mit dem Ziel:

  1. Der Verein/die Bürgerinitiative schaffen die Voraussetzung einer Gesellschaft oder eines Vereins zum Betrieb der MWSH
  2. Dieser Verein/diese Gesellschaft übernimmt so schnell wie möglich, spätestens jedoch zum September 2016 den Betrieb der MWSH in eigener Verantwortung usw. ….

Damit wurde quasi per Beschluss versucht, eine Gruppe von Bürgern in die Verantwortung für eine bewusst desolat geführte MWSH zu drängen. Frei nach dem Motto: Lassen wir die mal scheitern, dann ist es nicht unsere Verantwortung, wenn die Halle geschlossen werden muss!

Wie bekannt, hat der Förderverein sich auf diese Verhandlungen trotzdem eingelassen. Jede noch so kleine Chance sollte geprüft und ausgelotet werden. Dieser Verantwortung unseren zahlenden Mitgliedern gegenüber wollten wir
gerecht werden und nicht vorschnell ablehnen. Allerdings in verantwortungsvoller Weise:

  • Wir verlangten Einsicht in alle Zahlen und Unterlagen der MWSH (die wir auch bekamen)
  • Wir nahmen professionelle Unterstützung in Anspruch

Für uns nicht überraschend, stellte sich als Hauptproblem die fehlende Finanzierung heraus. Die muss als erstes geregelt werden, ganz egal welcher Betreiber die Halle letztlich übernimmt.

Und obwohl es gar nicht unsere Verantwortung war, haben wir eine Lösung gefunden, den Betrieb der MWSH für die gesamte Region nachhaltig und ohne große Belastung für die einzelnen Gemeinden und Bürger zu finanzieren! Die Idee eines Zweckverbandes ist zwar nicht neu, wohl aber der Hinweis unseres sachverständigen Experten Prof. Dr. Heim: Zweckverbände können nämlich eigene Abgaben erheben, z.B. eine Tourismusabgabe! Ein Zweckverband sollte sinnvollerweise gemeinsam mit allen interessierten Umlandgemeinden gebildet werden. Damit liegt die Verantwortung bei der Gemeinde Laboe, hier tätig zu werden und auf die Umlandgemeinden in angemessener Art und Weise zuzugehen.
Der Förderverein fragt sich, mit welcher Berechtigung der Fraktionsvorsitzende der LWG dazu kommt, zu behaupten, der Förderverein entziehe sich seiner Verantwortung? Welcher Verantwortung? Sind wir, nur weil wir uns seit vier Jahren ehrenamtlich für den Erhalt der MWSH in Laboe engagieren damit automatisch verantwortlich für die Halle und deren Verluste? Sind es nicht eher die ehemaligen (teilweise auch heute noch aktiven) Gemeindevertreter und deren fehlende Fantasie in der Geschäftsführung nebst jahrelanger unverantwortlicher Vernachlässigung von betriebswirtschaftlich zwingend erforderlichen Maßnahmen, die für die heutige Situation verantwortlich sind? Und ist nicht die amtierende GV in der aktuellen Verantwortung, eine Lösung zu finden?

Die Laboer Bürger sagten deutlich durch einen Bürgerentscheid, was sie wollen: Die Schwimmhalle in Laboe! Sie erteilten damit der GV den Auftrag, eine Lösung für das Problem zu suchen. Außer der Beantragung eines teuren! Gutachtens „zur Schwimmhallenversorgung in der Region?“ wird nichts, aber auch gar nichts seitens der GV für eine sinnvolle Lösung getan! Statt dessen wird den Bürgern, die sich - wohlgemerkt ehrenamtlich - der Sache angenommen und immer wieder
viele verschiedene Vorschläge und Lösungen erarbeitet (und auch bezahlt) haben, die Verantwortung für das Problem und dessen Verschlimmerung zugeschoben!
Selbst nicht verantwortlich handeln und anderen die Verantwortung zuschieben!
…für einen Kommunalpolitiker eine seltsame Geisteshaltung - oder?

Förderverein Hallenbad Laboe e.V. 
www.hallenbad-laboe.de
email: dialog@--no-spam--pro-schwimmhalle-laboe.de

 

 

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INFOPOST 1/2015

NEWSLETTER 01/2015

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Newsletter 01/2015

 

 

NEWSLETTER 02/2014

Sehr geehrte Mitglieder der Bürgergenossenschaft, sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer,

auch wenn es so scheint, als ob momentan nicht viel passieren würde, sind wir hinter den Kulissen sehr aktiv und möchten Sie heute über den Stand der Rettung unserer Schwimmhalle und Sauna berichten: Neue Gespräche mit dem Bürgermeister ergebnislos und frustrierend. Das Team PRO Schwimmhalle Laboe hat den Kontakt zum Bürgermeister auf dem Neujahrsempfang gesucht. Auf Grund der mehrfachen Beteuerung vom Bürgermeister auf verschiedenen Veranstaltungen, dass er eine andere Kommunikation mit den Bürgern suche (z.B. Bürgerforum einrichten), haben wir um einen erneuten Gesprächstermin zur MWSH gebeten. Wir hofften nun, endlich ergebnisorientierte Gespräche auf der Sachebene zu bekommen. Dieses Gespräch war ein Angebot an den Bürgermeister, Verhandlungen zur Zukunft Laboes mit Schwimmhalle gemeinsam mit allen Beteiligten zu führen. Damit dies möglich wäre, stellten die Initiatoren sogar ein Aussetzen des Bürgerbegehrens in Aussicht, um gemeinsam eine Lösung zu finden und nicht gegeneinander zu arbeiten. Leider verlief auch dieses Gespräch am 28.01.2014 ergebnislos und frustrierend, da auf Seiten der Entscheidungsträger in der Gemeinde laut Aussagen des Bürgermeisters kein Interesse an Zusammenarbeit und einer gemeinsamen Lösung besteht: Konsens war, dass die Datenlage zur Bedeutung der Schwimmhalle für Tourismus und Gewerbe verbesserungsfähig ist. Der Bürgermeister könnte sich unter Umständen auf den Vorschlag einlassen, eine gemeinsame Datenbasis über ein kostengünstiges Gutachten (z.B. Masterarbeit FH) erstellen zu lassen. Unterstützung durch den Förderverein bei der Werbung für die MWSH sei akzeptabel, aber nur ohne Werbung mit dem Loge „PRO Schwimmhalle“ Der Bürgermeister sieht in der Gemeindevertretung eine Mehrheit für die Schließung der Halle. Er ist ebenfalls dafür. Es wird zum Bürgerbegehren die vorgeschriebene Stellungnahme aber vermutlich keine Positionierung der Gemeindevertretung geben. Seitens der GV besteht anscheinend bis zum Bürgerentscheid kein Interesse an konstruktiven Gesprächen mit dem Team Pro Schwimmhalle. Es hätte bereits im Dezember vergangenen Jahres eine Entscheidung zur Schließung der MWSH getroffen werden können, wenn nicht das Bürgerbegehren beantragt worden wäre. Die Gemeinde plant keine Beantragung von Fördergeldern für die MWSH über die AktivRegion. Hinsichtlich des GV-Antrags der C DU-Fraktion gibt das Team PRO Schwimmhalle zu bedenken, dass der selbe Versuch vor rund 1,5 Jahren an der Kommunikation seitens Laboe gescheitert sei. Der Bürgermeister folgt nicht dem Vorschlag, diesen Antrag aufzugreifen und abzuwandeln mit dem Ziel der Errichtung eines runden Tisches auf Amtsebene zur Erarbeitung eines Konzeptes zur Zukunft der MWSH in der Region, da er keinen politischen Auftrag habe.

Drei Laboer Bürger als Initiatoren des Bürgerbegehrens.

Auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Hallenbad Laboe stellen sich heute die drei Initiatoren des Bürgerbegehrens zur MWSH Laboe vor. Leider durften nur maximal drei Privatpersonen das Bürgerbegehren initiieren. Stellvertretend für die vielen Bürgerinnen und Bürger tätigen drei bekannte Persönlichkeiten aus Laboe die Antragsstellung dieses wichtigen Vorhabens zur Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde und für die Attraktivität Laboes als Reise- und Ausflugsziel? sagte Cordula Helbig, Sprecherin des Fördervereins Hallenbad Laboe. Vom gesamten Team PRO Schwimmhalle Laboe unterstützt, initiieren Kirstin von Ketelhodt, Karl-Christian Fleischfresser und Christian Matthes das Bürgerbegehren mit der Frage: "Stimmen Sie für den Weiterbetrieb unserer Meerwasserschwimmhalle?" Nachdem das Verfahren offiziell Anfang Dezember beantragt wurde, ist nun das Amt Probstei dabei, die benötigte Kostenrechnung für die Maßnahme zu erstellen. „Wir erwarten demnächst eine Rückmeldung vom Amt, so dass wir dann die Unterschriftslisten formal erstellen und zur Prüfung an die Kommunalaufsicht geben können“, sagt Christian Matthes, federführender Antragssteller und führt fort: „Somit wird es leider noch einige Zeit dauern, bis endlich die Bürgerinnen und Bürger auf den Listen unterschreiben können. Anschließend müssen sich 10% der Wahlberechtigten der Gemeinde Laboe auf einer Unterschriftenliste für die Durchführung eines Bürgerentscheids aussprechen. Ist dies der Fall, findet dann eine offizielle Wahl statt. Diese Wahl entspricht in ihrem Ablauf einer Kommunalwahl. Am Wahlsonntag muss die Mehrheit der Wähler, jedoch mindestens 20% der Wahlberechtigten mit JA stimmen, um das Begehren umzusetzen.“ „Dies ist nur eine Zwischeninformation, damit man nicht denkt, dass Verfahren würde einschlafen“, sagt Christian Matthes, denn „wir werden von vielen Leuten gefragt, wann Sie endlich unterschreiben können. Wir merken somit, dass die Bevölkerung unseren eingeschlagenen Weg, nachdem die Gemeinde keinerlei Interesse an einer Rettung unserer Schwimmhalle gezeigt hat, absolut unterstützt. In den Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern wird immer deutlicher, dass sie enttäuscht sind von dem faktenlosen Vorgehen und der Konzeptlosigkeit der wortführenden Politiker.“ Auch wenn sich das nach wenig Fortschritt anhört, so muss man aber bedenken, dass die Halle schon endgültig geschlossen wäre, würden wir alle gemeinsam nicht dafür kämpfen. Lassen wir uns nicht länger einreden, die Schwimmhalle sei an der Laboer Finanzlage Schuld und es könne hier nicht investiert werden so lange es sie gäbe. Wir müssen dem entgegenstellen, dass die Finanzlage sich ohne Halle überhaupt nicht verbessert, sondern so und so viele Kosten weiterlaufen und bedeutende indirekte Einnahmequellen wegbrechen. Wir würden die Halle einbüßen, aber in Laboe würde sich sonst nicht viel verändern... Ist es das wert?? Setzen wir uns weiter gemeinsam für ein zukunftsfähiges Laboe mit Schwimmhalle ein, damit: unsere Kinder hier weiter schwimmen lernen, die Jugendlichen sich sportlich engagieren, die Bewohnerinnen und Bewohner sich fit halten und erholen können, die ältere Generation weiterhin ihren sozialen Treffpunkt behält und die Touristen weiterhin Laboe ansteuern, um hier in den Unterkünften und Läden ihr Geld auszugeben!! Besten Dank für Ihre treue Unterstützung!

Ihre Bürgergenossenschaft Hallenbad Laboe

Weihnachtsnewsletter

Liebe Förderer der Schwimmhalle Laboe, liebe Mitglieder der Bürgergenossenschaft, liebe Freunde und Unterstützer,

ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Für den Kampf um den Erhalt der Meerwasserschwimmhalle war es ein erfolgreiches Jahr:
- Die ursprüngliche Absicht der Schließung zum 31.12.2013 ist zumindest für den Moment vom Tisch.
- Der Kampf um den Erhalt der Schwimmhalle ist deutlich im Bewusstsein von Anwohnern, Presse und politischen Gremien.
- Das Interessenbekundungsverfahren hat keine ernsthaften Bewerbungen für eine alternative Nutzung erbracht. Der Hotelbewerber hat sich zurückgezogen, bis das Thema Schwimmhalle entschieden ist.
- Wir konnten mit den Umlandgemeinden, dem TV Laboe, dem Seniorenbeirat Heikendorf und anderen Institutionen wichtige Unterstützer für unsere Sache finden.
Dennoch müssen wir auch feststellen, dass unser Ziel des dauerhaften Erhalts – möglichst in Form eines genossenschaftlichen Betreibermodells – noch nicht erreicht ist. Es ist uns nicht gelungen, ernsthaft mit den Gemeindevertretern Verhandlungen aufzunehmen. Eine deutliche Mehrheit in diesem Gremium steht der Schwimmhalle ablehnend gegenüber, leider noch immer ohne jegliche Faktenbasis: Es gibt bei der Gemeinde weder eine korrekte Ergebnisrechnung für den Betriebsteil „Meerwasserschwimmhalle“ des Eigenbetriebes, noch gibt es Gutachten zu Schließungskosten, Renovierungskosten oder arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Beschäftigten im Falle einer Schließung.
Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschlossen, den offiziellen Weg eines Bürgerbegehrens einzuschlagen. Sie sehen also:
Der Kampf um die Schwimmhalle geht weiter!
Bitte unterstützen Sie uns auch im Neuen Jahr: Helfen Sie bei unseren Aktionen, reden Sie mit Freunden und Nachbarn, nehmen Sie Einfluss auf Presse und Politik. Wir dürfen nicht nachlassen, dann werden wir Erfolg haben.

Bericht über die außerordentliche Generalversammlung der Bürgergenossenschaft am 22. November 2013

Unter reger Beteiligung von ca. 130 Mitgliedern und Gästen fand am 22. November 2013 die erste Generalversammlung der Bürgergenossenschaft Hallenbad Laboe eG i.G. statt. Zugegen waren unter anderem auch Bürgermeisterin Heike Mews aus Brodersdorf und Bürgermeister Peter Dieterich aus Stein. Beide Gemeinden sind bereits auf Beschluss ihrer Gemeindevertretungen Mitglied unserer Genossenschaft geworden. Ebenfalls anwesend waren der neue Amtsvorsteher des Amtes Probstei, Wolf Mönkemeier sowie Walter Riecken, Bürgermeister der Gemeinde Laboe gemeinsam mit einigen Mitgliedern der Gemeindevertretung.

Wahlen für Vorstand und Aufsichtsrat
Neben aktuellen Ereignissen sind natürlich auch Personalien auf einer Generalversammlung zu bahandeln, in diesem Falle Ergänzungswahlen für Vorstand und Aufsichtsrat.
Im Vorstand wurden Ergänzungswahlen notwendig, weil Herr Carsten Reimer aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellen musste. Wir bedauern sein Ausscheiden und bedanken uns für seine Bereitschaft zur Mitarbeit während des abgelaufenen Jahres. Als Nachfolger gewählt mit nur einer Enthaltung durch den Kandidaten wurde Herr Klaus Biewald, allgemein bekannt in Laboe als ehemaliger Spieler und Trainer des VfR Laboe. Klaus Biewald bringt umfangreiche Erfahrungen als langjährige Führungskraft der Stadtwerke Kiel in unsere Organisation ein.
Auch im Aufsichtsrat wurden Ergänzungswahlen erforderlich. Herr Marc Wenzel hat im Sommer sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrates aus persönlichen Gründen niedergelegt. Auch sein Ausscheiden bedauern wir außerordentlich und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit. Als Kandidat für die Nachfolge konnten wir Herrn Manfred Krutzinna gewinnen. Herr Krutzinna ist Diplom-Kaufmann und bringt als hauptamtlicher Geschäftsführer einer großen Genossenschaft seine besonderen Kenntnisse des Genossenschaftswesens in unsere Organisation ein. Auch die Wahl von Herrn Krutzinna erfolgte bei nur einer Enthaltung durch den Kandidaten.
Wir gratulieren beiden Herren zu Ihrer Wahl und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Insbesondere hoffen wir, dass wir möglichst bald das umfangreiche Fachwissen und die langjährige Erfahrung des gesamten Führungsteams der Bürgergenossenschaft in den Dienst der Meerwasserschwimmhalle und damit der Bewohner und Gäste der Gemeinde Laboe stellen können – obgleich wir wieder sehr negative Signale aus den Reihen der Gemeindvertreter erhalten haben.

Erhalt der MWSH wieder akut gefährdet!
Wie Christian Matthes, Sprecher des Vorstandes und Uwe Eckert, Vorsitzender des Aufsichtsrates im Rahmen ihrer Berichte darlegten, gibt es nach wie vor keinerlei Bereitschaft von Seiten der Gemeinde, den Erhalt der Schwimmhalle anzustreben. Im völligen Widerspruch hierzu stehen Aussagen des Bürgermeisters, die dieser auf Nachfrage durch die Kieler Nachrichten im Laufe des Tages vor der Generalversammlung (nachzulesen in der Ostholsteiner Zeitung vom 23. November) gemacht hatte. Der Verhandlungsdelegation des Fördervereins und der Bürgergenossenschaft wurde noch in der Vorwoche durch den Bürgermeister und Vertreter der Fraktionen ein eindeutig negatives Stimmungsbild vermittelt: „Die Schwimmhalle muss weg, je eher, desto besser. Es ist nicht auszuschließen, dass schon in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung ein diesbezüglicher Beschluss gefasst wird.“
Bemängelt von der Bürgergenossenschaft wird nicht nur die Absicht der Schließung an sich, sondern auch die Tatsache, dass die Schließung ohne jegliche Faktenbasis durchgedrückt werden soll:
• Es wurde keine Abschätzung der sozialen Auswirkungen vorgenommen (Schulschwimmen, Schwimmsparte des TVL, Senioren, DLRG, kinderreiche Familien…)
• Es wurde keine Analyse der Auswirkungen auf den Tourismus in Auftrag gegeben
• Es wurde keine Kalkulation der Schließungskosten vorgenommen
• Es wurde kein Rechtsgutachten hinsichtlich der Kündbarkeit langjährig Beschäftigter eingeholt
• Nicht einmal die Abrisskosten sind der Gemeinde bekannt.

Ein Bürgerbegehren kann den Fortbestand der MWSH sichern
Bürgergenossenschaft und Förderverein sowie andere Betroffene wie TV Laboe und die DLRG sehen nach wie vor die Gefahr, dass die Gemeindevertretung ohne Faktenbasis eine Entscheidung treffen wird. Deshalb wurde beschlossen, ein Bürgerbegehren einzuleiten: Erster Schritt wird die Sammlung der Unterschriften von mindestens 10% der Laboer Wahlberechtigten sein. Am Wahltag muss dann die Mehrheit, mindestens jedoch 20% der Wahlberechtigten für den Erhalt der MWSH stimmen.
Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft legen Wert auf die Feststellung, dass sie weiter für Gespräche mit der Gemeinde zur Verfügung stehen. „Allerdings müssen zukünftige Gespräche konstruktiv und faktenorientiert verlaufen. Alles andere wäre Zeitverschwendung“ betont Christian Matthes, Sprecher des Vorstandes. „Und das Bürgerbegehren ist die Gewähr dafür, dass schlussendlich bei einem erneuten Scheitern der Gespräche die Mehrheit der Bürger selbst darüber entscheidet, was sie wollen – und das ist mit Sicherheit nicht die Schließung der Schwimmhalle“.

Weitere Informationen zur Generalversammlung der Genossenschaft finden sich in der Presse und unter www.kn-online.de und auf der Homepage von Ostseebotschafter Peter Dittmer unter wir-in-laboe.de .
Der nächste wichtige Termin: Voraussichtlich am 4. Dezember um 19 Uhr tagt der Werkausschuss in der Cafeteria der Grundschule. Auch dort wird das Thema Schwimmhalle höchstwahrscheinlich auf der Tagesordnung stehen.





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Newsletter 07

Newsletter 7/2013
Sehr geehrte Mitglieder der Bürgergenossenschaft und des Fördervereines, sehr geehrte Interessierte!
Dieser Newsletter des Julis 2013 entsteht in der Sommerpause – für den Ort Laboe ist diese Zeit aber die touristische Hochsaison! Wie in jedem Sommer bei uns scheint aber leider nicht immer nur die Sonne. Es ist aber für die Besucher nur halb so schlimm, da es sich im Hallenbad und Sauna gut ertragen lässt.
Ankündigen möchten wir an dieser Stelle unser großes
Sommerfest, das am 17.8. ab 15 Uhr
am Strand neben der Schwimmhalle
stattfinden wird. Lassen Sie sich überraschen und achten Sie auf Aushänge!
Pünktlich zu unserem einjährigen Geburtstag freuen wir uns über einige positive Ereignisse. So hat unsere Nachbargemeinde Brodersdorf kürzlich als Gemeinde einen Anteil in unserer Genossenschaft gezeichnet! Die Bürgermeisterin Frau Mews erklärte mit dem Rückhalt ihrer Gemeinde, dass der Erhalt der Meerwasserschwimmhalle mit Sauna für alle Altersgruppen und Interessenlagen sowie für die Urlaubsgäste unentbehrlich sei. Wir freuen uns sehr über diesen Schritt und hoffen, dass weitere Gemeinden folgen werden.
Sehr erfreulich ist auch die Spende eines Laboer Gastronomen. Michael Zwak der Betreiber des „Strandkorb“ hatte eine tolle Idee, um den Förderverein zum Erhalt der Meerwasserschwimmhalle zu unterstützen. Von jedem verkauften Glas Bier spendete er seit dem 24.12.2012 0,10€ und überreichte uns nun einen Scheck über 2000€ - er sammelt weiter bis zum 24.12.2013. Er hofft, mit seiner Idee weitere Unterstützer zu motivieren. Er ist der festen Überzeugung, dass die Schwimmhalle ein wichtiger, lebendiger Bestandteil Laboes ist, der hilft, unsere Gemeinde zu einem ganzjährig vitalen Ort zu entwickeln. Danke, Herr Zwak, für Ihre Idee und die großzügige Spende, die sehr hilft!
Auch die DLRG Schönberg unterstützt uns tatkräftig, in der Hoffnung, unsere wichtige Halle für ihre Trainings-, Ausbildungs- und Lehrzwecke weiterhin nutzen zu können. So hat Hans Wedel gemeinsam mit DLRG-Kollegen an sechs Wachtürmen entsprechend sechs Pro Schwimmhalle Laboe- Banner befestigen können! Außerdem sind alle Mitglieder des DLRG Schönberg-Vorstandes Fördermitglied geworden. Vielen Dank an sie, die mit Einsatz für die Sicherheit an den Stränden sorgen!
Die Homepage des Fördervereins und der Genossenschaft, die weiter unter der professionellen Obhut von Elfi Wedel steht und die auch schon von einem anderen, sehr engagierten Bürger Laboes mitentwickelt wurde, hat nun unter der Expertenbetreuung der Ideenwerft Laboe ihren letzten Schliff erhalten. Die kompetente Erstellung und weitere Betreuung unserer Homepage wird hauptsächlich durch Sponsoren finanziert. Danke an dieser Stelle und besuchen Sie unsere Seite einmal! Sie finden sie unter: www.hallenbad-laboe.de
Am 30.6. fand eine Dampferfahrt zum Abschlussfeuerwerk der Kieler Woche statt. In Zusammenarbeit mit dem VfR Laboe hatten Ulrike Schlender-Schwertfeger und Marcus Hegewald einen tollen Abend organisiert, an dem über 160 Mitfahrer gezählt wurden. Alle, die auf dem Schiff waren , lobten den gelungenen Abend und hier ein Dank an die Organisatoren und dem Musiker!
Seit unserer Konzeptabgabe zum Betrieb der Meerwasserschwimmhalle warten wir auf eine Entscheidung. Wir sind auf das 2. Halbjahr 2013 vertröstet worden– das hat nun begonnen!
Nach den Wahlen im Mai hat sich nun die neue 25-köpfige Gemeindevertretung konstituiert. Da einige Gemeindevertreter aber gänzlich neu in ihrer Position sind, haben wir ein Rundschreiben an alle verfasst, in dem die Genossenschaft erneut ihr Interesse bekundet, mit einer großen Anzahl kompetenter Mitarbeiter, die Meerwasserschwimmhalle Laboe erheblich wirtschaftlicher für die Gemeinde zu betreiben als es bisher der Fall war. Außerdem bieten wir den Fraktionen an, auf bestehende Fragen Rede und Antwort zu stehen sowie auch mit einem Team bei ihnen vorstellig zu werden und über unser genossenschaftliches Betreibermodell zu referieren.
Auch danke an Sie als Leser, dass Sie uns unterstützen und damit auch unseren Ort!
Somit verbleiben wir mit besten Grüßen
Cordula Helbig, (Sprecherin des Vorstandes Förderverein-MWSH-Laboe e.V.)
Vorstand:
Cordula Helbig (Sprecherin)
Gert Missfeldt 1. Vorsitzender
Maren Biewald Kassenwartin