29.08.2019

"Wir wollen die Schwimmhalle in Laboe behalten"

Presse: KN-online 29.08.2019 von Frida Kammmerer Kommentar von Lokalredakteurin Frida Kammerer "Kieler Nachrichten" Die Gemeinde Laboe hat ein wichtiges Signal ans Umland gesendet. Gemeindevertretung sollte diese neue Einigkeit nicht ignorieren...

Presse: KN-online 29.08.2019 von Frida Kammmerer

Kommentar von Lokalredakteurin Frida Kammerer "Kieler Nachrichten"
Die Gemeinde Laboe hat ein wichtiges Signal ans Umland gesendet. Gemeindevertretung sollte diese neue Einigkeit nicht ignorieren...

 

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29.08.2019 Von Frida Kammerer


Die Gemeinde Laboe hat ein wichtiges Signal ans Umland gesendet. Gemeindevertretung sollte diese neue Einigkeit nicht ignorieren.
Laboe


Der Laboer Werkausschuss hat mit seiner einstimmigen Entscheidung zur Schwimmhalle ein klares und wichtiges Signal an die umliegenden Gemeinden gesendet: "Wir wollen die Schwimmhalle in Laboe behalten." Dieses Signal hat zu lange gefehlt – die Politik war sich uneinig, getroffene Entscheidungen wurden in der Vergangenheit mehrfach verworfen oder revidiert. Die Gemeindevertretung hat das letzte Wort und entscheidet, ob sie dem Antrag des Ausschusses folgt. Es wäre eine große Überraschung, wenn sie keine Einigkeit an den Tag legt und die Diskussion, die mittlerweile seit mehr als sechs Jahren schwelt, erneut entfacht.

Die Einigkeit ist eine große Chance, endlich den Zweckverband, der schon in einem Gutachten 2017 angeregt wurde und der für die Probstei so wichtig ist, ins Leben zu rufen. Die Umlandgemeinden müssen endlich wissen, welche Optionen für eine Schwimmhalle es gibt und wie hoch die Kosten für die oft klammen Kommunen sind. Sobald die Gemeindevertretung Laboe sich entschieden hat, kann endlich die Suche nach einem Standort losgehen, die Detailplanung beginnen, und können die Schulen Gewissheit haben, wo die Kinder in den kommenden Jahren schwimmen lernen.

Und dann ist auch der Bürgermeister nicht mehr gezwungen, einsame Entscheidungen zu treffen, wie die Schwimmhalle mindestens bis zum Schuljahresende geöffnet zu lassen, sondern die Laboer Politik kann wieder gemeinsam in eine Richtung gehen.

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